Freddy sitzt jeden Tag am Hafen und die Schiffe fahren vorbei nach Rio de Janeiro und nach Hawaii diese AbflugsatmosphĂ€re wie gern er doch Seemann wĂ€re doch der Meister von der Reederei sagt: FĂŒr dich ist an Bord keine Koje mehr frei
Und so fĂ€hrt er abends wieder zurĂŒck nach Beton City Block 912, Wohnklo Nr. 4 und seine Illusionen verwandeln sich in Aggressionen und um cool zu bleiben besĂ€uft er sich mit dem Supermarktsonderangebotsbier seine Eltern haben ihn hĂ€ngen lassen die Schule war ne Pleite dieses langweilige Schnarch- und GĂ€hneprogramm kam bei ihm ĂŒberhaupt nicht an der Pauker sagt: Es wird immer fataler dein Weg wird immer schmaler Und dann hat ihm Freddy die Fresse poliert seine Nerven waren einfach schon so strapaziert Und dann haben sie ihn gefeuert, schlechte Aussicht kriegst keinen Job auf'm Dampfer und auch anderswo nicht 'n paar Freunde von ihm haben zwar die Schule zu Ende gemacht das hat ihnen aber auch keinen Job gebracht
Und nun lungert er rum mit denen im Neue-Heimat-Ghetto und er nennt sich »Satellit City Fighter« und er geht, um sich die Kohlen aus den Automaten rauszuholen das ist immer noch besser als FlieĂband-Ex-und-Hopp-Hilfsarbeiter er prĂŒgelt sich gern und ist meistens voll doch er merkt, auf die Dauer ist das auch nicht so toll dar groĂe Bruch ist sowieso zu riskant 10 Jahre Knast - wĂ€r' nicht so charmant
Doch er ist kein Fuzzi, er ist kein Verlierer und DurchhĂ€ngen hat nun absolut keinen Sinn und so packt er alle Energien, die er hat in den Kopf und verlĂ€Ăt diese Abtörnstadt es wird zwar hart, doch er weiĂ: Er kriegt's hin