Klaus Hoffmann

Allein

Klaus Hoffmann


Wir sind zwei, du und ich,
wenn die Liebe verweilt,
doch wenn das GlĂŒck zerbricht,
wenn man sich dann langweilt,
ist man allein.

Wir sind zehn, wie das Leben,
durch Tote erhalten,
doch wenn wir uns ergeben,
uns nicht mehr verwalten,
ist man allein.

Wir sind hundert beim Tanz,
alle Freunde vereint,
doch in erster Instanz
und zuletzt, wenn man weint,
ist man allein.

Wir sind tausend und stark,
und wir haben sie bedroht,
doch am Ende der Schlacht,
wenn zweitausend sind tot,
ist man allein.

Wir sind eine Million
und wir lachen sie aus,
und wir lÀcheln voll Hohn,
doch vor'm Spiegel zuhaus'
ist man allein.

Wir sind tausend vielleicht,
die das Geld bei sich hÀlt,
doch wenn die Angst uns streicht,
dass der Reichtum zerfÀllt,
ist man allein.

Wir sind hundert, berĂŒhmt
ohne Grund außer Welt,
doch wenn es langsam kĂŒhlt
wenn das LÀcheln uns quÀlt,
ist man allein.

Und wir zwei, du und ich,
wir werden zusammen alt,
doch wenn die Stunde bricht,
wenn das Leben sagt 'Halt'
ist man...

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