Steffi hatte Krach mit ihren Eltern; Sie rannte fort, sie hielt es nicht mehr aus. Da traf sie Rolf, der sagte, komm doch mit uns, Und sie zogen in ein abbruchreifes Haus. Dann hat Tom die WĂ€nde tapeziert, Und Mike die Fenster repariert, Katja strich das Treppenhaus bunt an.
Und als das Geld nicht reichte, Nahm man irgendwelche Jobs an; Das Haus war fertig, als der Winter begann.
Sie nannten sich Kinder des Regenbogens, Denn sie glaubten an das Gute in der Welt. Sie wollten gemeinsam in Frieden leben, Jeder auf die Art, die er fĂŒr richtig hĂ€lt.
Als Astrid eines Nachts beleidigt wegblieb, Suchten sie so lang', bis man sie wiederfand. Und als man ihnen Strom und Wasser sperrte, Es gab nichts, was man nicht gemeinsam ĂŒberwand.
Eines Morgens kamen Leute, Brachen alle TĂŒren auf, Sie zerschlugen Stein fĂŒr Stein das schöne Haus.
Und sie standen in der KĂ€lte, Doch ihr Traum war noch nicht aus, Denn jeder hatte nur gelernt daraus.
Sie nannten sich Kinder des Regenbogens, Denn sie glaubten an das Gute in der Welt. Sie wollten gemeinsam in Frieden leben, Jeder auf die Art, die er fĂŒr richtig hĂ€lt.