Die Fantastischen Vier
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Lektionen In Demut

Die Fantastischen Vier


Schalte deine Reflektionen ab, Falke
Reflektionen sind hier fehl am Platz - ich verwalte
Deine Welt fĂŒr eine Weile gib dich mir ganz hin
Bis ich tief in dir drin, endlich ein mit dir, bin
Du kannst dich deiner Lektion nicht entziehn
- Egal, ob du dich mir stellst
Du kannst vor allem fiehn, nur nicht vor dir selbst
Du redest dich um Kopf und Kragen, als ob's um dein Leben ging
Und alles GlĂŒck dieser Welt an deinem Ego hing

Du willst ein Held sein - dein Kartenhaus fÀllt ein
Denn deine Welt kann nur ein Spiegel deines Selbst sein
Du bist allein nur ein halber Mensch und so fehlbar
Und die Stimmen in dir drinnen sind unzÀhlbar
Doch vergiss nicht, vor dem Sturz steht der Hochmut
Und nach dem Fall folgen Lektionen in Demut

Knie nieder, nichts und danke der Welt
Dass sie dir ein Zuhause gibt und dich am Leben hÀlt
Und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut
Du hast die Wahl, ob hier das Paradies oder die Hölle ist
Denn du bist Schöpfer deiner Welt, obwohl du Teil von ihr bist
Du trĂ€gst Verantwortung fĂŒr alles, was in deinem Leben geht
Und auch ein StĂŒck vom Herzen eines Jeden, der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fĂŒhlst, wie jemand, der verloren hat
Und Gott die Schuld gibst, nur weil er dich geboren hat
Dann wird es Zeit, dass dich endlich jemand am Kragen packt
Dich schĂŒttelt und dir sagt, dass er's nur einmal sagt

Du willst ein Held sein - dann tritt fĂŒr die Welt ein
Und lass die Liebe wieder Spiegel deines Selbst sein
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
Und du gewinnst dein Egospiel, wenn du es aufgibst
Du hast dir Liebe geschworen und hast dazu den Mut
Dann wirst du neu geboren durch Lektionen in Demut

Knie nieder und danke der Welt
Dass sie dir ein Zuhause gibt und dich am Leben hÀlt
Und dann erhebe dich - nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens im Demut

Ich fĂŒhl mich schwach und mĂŒde -
Als hÀtt' ich Tage nicht geschlafen
Als bliebe ich wach und ĂŒbte mich darin mich zu bestrafen
Der, der einst so groß war, endet als Hofnarr
- Doch ich erhebe mich - strebe zum Licht
FĂŒhl mich wie ein neues Wesen, das zum ersten mal spricht
Ich bin bereit, auf das zu hören, was mein Leben mir zu sagen hat
Erkenntnis zu erfahren, die man am Ende aller Fragen hat
Den Zustand zu bewahren, um alles fließen zu lassen
Um die Freiheit zu empfinden und die Einheit zu erfassen
Alle Ängste ĂŒberwindend, hab ich mein Ziel erreicht
Und spĂŒr die Kraft in meinem Innern, die dem Universum gleicht
Was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat
Fliesst durch jede meiner Venen wie Starkstrom

Und ich werde der Held meiner Welt sein
Im großen Kampf um eure Seelen seit ihr nicht mehr allein
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab
Und ich seh, was ich noch zu regeln und zu klÀren hab
Ich bete ein "Ich verzeih dir" und ein "Es tut mit Leid"

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